Diese Angstpatienten haben ihre Zahnarztangst überwunden

Nachfolgend können Sie Original-Statements von ehemaligen Angstpatienten hören, die ihren ganz persönlichen Weg durch die Zahnarztangst schildern. Wer lieber lesen statt hören will, für den haben wir die Schilderungen im Nachgang zu den Videobeiträgen auch in Textform bereitgestellt.

 

„Ich bin heute sehr glücklich über meine Entscheidung“

      Karl-Heinz-Kessels

„…wieder lachen zu können: …“

      Markus-Luettgen

 

„Ich hab das nicht bereut“

      Kirsten-Krisch

„Ich war total glücklich!“

      Petra-Stratmann

 

 „…wahnsinnige Angst gehabt vorm Zahnarzt…“

      Susanna-Meinel

 

 „Bei Dr. Martin Hoppe fasste ich Vertrauen.“

Susanna Z. im Interview mit WDR 5 (Text und Audio).

 

„Meine ganze Lebensqualität hat sich verändert.“

Christa Dohmen

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„Gabi hat es in der einfühlsamen Atmosphäre der Praxis geschafft, sich einem Zahnarzt anzuvertrauen.“
Ein TV-Beitrag des SWR über die positiven Erfahrungen einer Angstpatientin in der Praxis Hoppe.Dental (ab Minute 23; mit Interviews und Einblicken in die Praxisabläufe).
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Lesen Sie hier die obigen Audio- und Video-Berichte der Angstpatienten in Textform

 

Karl-Heinz Kessels (55): „Ich bin heute sehr glücklich über meine Entscheidung“

Mein Name ist Heinz Kessels, ich bin 55 Jahre alt, und habe eigentlich mein ganzes Leben schon immer Angst vor dem Zahnarzt gehabt. Angefangen hat alles mit Betäubungsspritzen, die mal nicht gewirkt haben. Seitdem hatte ich eine ziemliche Angst vor Spritzen und Angst vor der Behandlung; aufgrund der nicht wirkenden Spritzen.

Dann kam noch irgendwann ein abgebrochener Zahn hinzu, was ästhetisch nicht anspruchsvoll ausgesehen hat und was ich immer zu verbergen versuchte. Ich bin dann irgendwann auf die Anzeige von dem Doktor Boeger gestoßen, die mich dann halt sehr angesprochen hatte, weil er auf Angstpatienten eingeht. Wir hatten dann einen Termin vereinbart und ein intensives Gespräch geführt, welches mir sehr gut gefallen hatte. Daraufhin vereinbarten wir einen Termin zu einer Behandlung. Die habe ich dann aufgrund der Angst trotzdem unter Narkose machen lassen und ich muss dann sagen, ich bin heute sehr glücklich darüber, dass ich das so für mich persönlich entschieden habe.

 

Markus Lüdgen (25): „…wieder lachen zu können: …“

Mein Name ist Markus Lüdgen, ich bin 25 Jahre alt, und bin zum Herrn Doktor Boeger gekommen. Mit 14 fing das alles an. Ich habe damals sehr, sehr starke Fehlstellungen im Kiefer gehabt und mich sehr, sehr spät um eine entsprechende kieferorthopädische Behandlung bemüht. Ich habe die Behandlung auch relativ schnell abreißen lassen, ohne mir der zukünftigen Probleme richtig bewusst zu sein. Und als ich dann im Alter von 20 festgestellt habe, dass es einfach gar nicht mehr geht, in Form von nicht mehr lachen können. Man hat sich das Lächeln abgewöhnt. Ich habe mich geschämt für mein Äußerliches und irgendwann war der Druck einfach so groß, dass ich dann im Alter von 20 zu meinen Eltern gegangen bin, damals in Tränen aufgelöst, und gesagt habe, dass ich Hilfe benötige. Meine Eltern haben dann relativ schnell bemerkt, dass da Hilfe nötig ist. Ich bin dann relativ schnell, nach Recherche meines Vaters, auf den Herrn Doktor Boeger gestoßen. Nach einem ersten Beratungstermin muss ich sagen, dass das Zwischenmenschliche sehr, sehr gut gepasst hat. Ich wurde in Watte gepackt und sehr vorsichtig angepackt. Und ich habe mich sehr wohlgefühlt, gerade als so starker Angstpatient. Es wurde relativ schnell eine Lösung gefunden. Ich wurde dann entsprechend behandelt und operiert. Das ganze ging dann in zwei Durchgängen und ich muss heute sagen, ungefähr 4 Jahre nach meiner Behandlung, dass ich mich wie ausgewechselt fühle, weil es mir dadurch wieder möglich wurde, lachen zu können. Und wenn man in der Situation vorher ist, ist man sich oft gar nicht bewusst, wie schwerwiegend das tatsächlich ist, wie sehr man sich dafür schämt und wie einen das auch belastet. Von daher kann ich jedem Angstpatienten nur empfehlen, einen entsprechenden Beratungstermin zu vereinbaren.

 

Kirsten Kirsch (49): „Ich hab das nicht bereut“

Mein Name ist Kirsten Krisch, ich bin 49 Jahre alt und habe Zeit meines Lebens Angst vor dem Zahnarzt gehabt. Ich habe viele Zahnärzte ausprobiert und bin ohne Behandlung auch wieder gegangen. Ich habe es aber trotzdem geschafft, meine Zähne in Ordnung zu halten. Ich hatte dann vor drei Jahren eine missglückte Zahnbehandlung, die in einer OP endete und bin seitdem nicht mehr gegangen, auch nicht mehr zur Kontrolle. Ich habe mich dann nicht mehr getraut zu gehen und wusste auch nicht, wie ich einen Zahnarzt finde. Ich habe meinen jetzigen Zahnarzt über eine Zeitungsanzeige gesehen und dann später im Internet nach einem guten Zahnarzt gesucht. Ins Auge gesprungen ist mir dann der Zusatz „Angstpatienten“. Dann habe ich mir ein Herz gefasst und habe einen Termin gemacht. Ich bin dann nicht alleine gegangen; ich bringe meinen Partner immer mit, damit der mich beschützen kann. In der ersten Behandlung stand dann auch fest, dass mehrere Zähne gemacht werden mussten. Mir ist dann aber gesagt worden, dass ich nichts mitbekomme, weil man die Behandlung dann unter Vollnarkose macht und ich mir auch keine Sorgen machen soll. Ich habe mich dann direkt nach diesem ersten Termin entschieden, die Behandlung durchführen zu lassen. Die Betreuung in der Praxis war sehr gut; sowohl durch die Angestellten, durch die Damen die am Stuhl Assistenz leisten, und natürlich auch durch die Ärzte. Ich habe das nicht bereut. Ich habe von der Behandlung unter Narkose natürlich nichts mitbekommen. Mir ging es sehr gut danach und ich konnte die letzte Behandlung dann ohne Narkose vornehmen lassen, mit Betäubung. Ich habe mir fest vorgenommen, dass ich dann auch in Zukunft halbjährlich meine Zähne reinigen lasse und auch zur Kontrolle komme. Ich hoffe, dass das so weiter geht.

 

Petra Stratman (57): „Ich war total glücklich!“

Mein Name ist Petra Stratmann, ich bin 57 Jahre alt und war ein kleiner Angsthase wenn es darum ging, zum Zahnarzt zu gehen. Wenn mir nicht eine Krone abgebrochen wäre, dann weiß ich nicht, ob ich den Mut gefasst hätte. Ich hatte zwar schon Prospekte über Angstpatienten vorliegen, die las ich mir bestimmt schon seit zwei Jahren durch, aber irgendwie hatte ich nicht den Mut. Ja, und dann ist mir die Krone abgebrochen, und ich hatte auch schon vorher so viel Hemmungen, den Mund aufzumachen. Ich hatte immer das Gefühl, die Menschen gucken mir auf den Mund. Ich hatte den Mund schon total verstellt und habe mich gar nicht getraut zu lachen. Irgendwo hat das dann auch an Lebensqualität verloren. Dann habe ich allen Mut zusammengerissen und es ist mir sehr, sehr schwergefallen, aber in der Praxis bin ich so toll aufgenommen worden. An der Rezeption die Leute waren so freundlich: „Sie brauchen keine Angst zu haben…“, sagten sie, und das hat mir schon ein bisschen die Angst weggenommen, naja, nicht die Angst weggenommen, aber ich wurde ein bisschen lockerer. Bei der Behandlung wurde erstmal nur mit mir geredet. Wir haben bestimmt 1,5 Stunden nur geredet. Gut, ich saß erstmal auf dem Stuhl und der Doktor war sehr nett, hat mich nett begrüßt, aber ich habe den Mund nicht aufgemacht. Ich glaube ich habe nur aus dem Fenster geguckt. Ich hatte einfach nur Angst. Durch dieses Gespräch ist mir doch ein bisschen die Angst genommen worden. Beim zweiten Besuch haben wir auch nur geredet. Morgens habe ich noch gedacht, „Du kannst da ganz locker hingehen, ist ja gar nicht so schlimm“. Als ich aber dann in der Praxis war, da kam dann doch wieder dieses Angstgefühl auf und dann haben wir uns wieder nur unterhalten. Beim dritten Arztbesuch war ich wie erlöst. Ich weiß nicht warum. Ich hatte kaum noch Angst, und ich habe mich einfach gut aufgehoben gefühlt. Alleine durch die Gespräche. Ich hatte vorher sehr schlecht Erfahrungen gemacht „Mund auf!“ und so unfreundlich, davor hatte ich auch wahnsinnige Angst. Ich bin auch ein Würgepatient und naja, man hat mir damals einen Abdruck gemacht und ich kann das nicht vertragen und ich musste mich übergeben. Man hat mich dann sitzen lassen und ich war zurückgelegt und ich musste erbrechen. „Sie halten jetzt aus! Das ist noch nicht trocken“. Es war grausam. Und hier, es war super. Ich habe eine Narkose bekommen, für die Abdrücke, es war keine harte Narkose, ich habe nichts bemerkt. Ich war total glücklich und da war das Schlimmste eigentlich schon überstanden.

 

Susanna Meinel: „…wahnsinnige Angst gehabt vorm Zahnarzt…“

Ich hab wahnsinnige Angst gehabt vorm Zahnarzt, wie viele andere auch durch ein Kindheitstrauma beim Zahnarzt der einem dann auf einmal sechs Zähne gezogen hat und vier plombiert hat oder so – diese Milchzähne eben. Und seitdem sowieso habe ich Angst. Die sind dann eben so ein bisschen grob, die Zahnärzte für Kinder dann in den den Augen der Kinder. Und dann habe ich das immer so ein bisschen vermieden. Ja, das ging dann soweit ganz gut. Die besten Zähne hatte ich noch nie, weil das eben genetisch bedingt von meiner Mutter aus da eben Vorgeschichten so halt gab und dann kam ganz ganz viel Stress dazu über Jahre, ein Burnout, der zweite Burnout auch. Das geht auch an die Substanz der Zähne. Ich hab natürlich alles rausgeschoben, solange wie es ging. Und ja, Wechseljahre kamen dazu, plus das Rauchen und irgendwann dann hat das eben dazu geführt, dass die Zähne angefangen haben anzubrechen, Parodontose ist entstanden. Jan und dann dachte ich, jetzt muss ich. Ich kann nicht mehr richtig kauen und ich möchte jetzt ein bisschen schmerzfreier leben, weil dann fingen auch Schmerzen an.

Ich hab richtig Angst gehabt, also Angst vor Spritzen, Angst vor Schmerzen. Dazu kam, dass ich das Betäubungsmittel nicht gut vertrage, was in den Spritzen halt ist. Ja, da wird mir dann danach schwindelig. Ich bin einmal schon mal danach umgekippt, Ja und das konnte ich dann nicht so gut vertragen. Das ganze Zusammenspiel, dann nie wieder zum Zahnarzt. Aber das geht natürlich nicht.
Ja und dann hab ich im Internet nach einer Praxis gesucht speziell für Angstpatienten und bin dann, weil es auch relativ nah ist, auf die Praxis eben von Doktor Boeger und Dr. Hoppe eben gestoßen.

Ich glaube, es sind 13 Zähne gezogen worden auf einmal – natürlich unter Vollnarkose . Das war, das hätte ich so nie hinbekommen. Deswegen haben wir dann gesagt dann alles auf einmal unter Vollnarkose. Das hat mir dann auch die Angst genommen, dass ich das nicht mitbekomme. Sonst hätte ich es glaube ich auch nicht machen lassen.

Also erst mal wurde natürlich im Rahmen der Möglichkeiten erst mal geguckt, was alles möglich ist, was können wir machen, wo muss Ersatz hin, das wurde halt alles besprochen, ausgemessen und geröntgt und so.
Und kurz vor der OP hat mich dann auch wirklich der Anästhesist angerufen, hat mir alles erklärt, mich vorbereitet so ein bisschen, sehr sehr einfühlsam und Angst hat man natürlich sowieso trotzdem. Und am Tag der OP war ich dann aber auch froh, also innerlich bereitet man sich ja schon darauf vor, dass man das dann alles endlich los ist und alles ja hinterher gut wird. Und ganz ganz kurz vor der OP habe ich dann doch so ne Panikattacke bekommen, die kam dann hoch aber dann war ich auch schon im Tiefschlaf. Und als ich aufgewacht bin, ja gut, es war nicht angenehm, ja, aber es war dann nach dem dann die Betäubung und alles nachließ, war es auch nicht so, dass ich jetzt vor Schmerzen mich irgendwie am liebsten vergraben hätte, also es ging, es war auszuhalten. Ich hab auch wenig Schmerzmittel genommen. Hab in der Nacht auch noch gegessen, weil ich dann auch Hunger hatte. Und gut, nichts Festes, aber es war in Ordnung.

Also es war wirklich so, dass ich vom Team, von der Verwaltung angefangen, vorne Rezeption und so, die waren wirklich alle supernett und auch die Nachsorge von Frau Fuhrmann, die war wirklich ganz ganz toll, weil sie hat mir dann immer gesagt was gemacht werden muss und wo es eventuell wehtun könnte, so dass ich selber entscheiden konnte, nehme ich ne Spritze oder nehme ich keine und ich muss jetzt wirklich sagen, ich bin jetzt das zehnte mal hier und ich hab bisher noch keine einzige Spritze kriegen müssen und das hat natürlich auch das Vertrauen aufgebaut, natürlich, ne?

 

Christa Dohmen: „Meine ganze Lebensqualität hat sich verändert.“

Immer mehr Zähne sind mir abgebrochen und ich kriegte natürlich wahnsinnige Panik. Wie kann ich weiter meinen Job ausüben, was ist, wenn das nicht mehr hält? Dann habe ich gegoogelt im Internet unter Zahnarzt Angst Praxen und da bin ich auf Sie gestoßen. Dann habe ich erstmal allen Mut zusammengerissen und habe einen Termin gemacht. Dann war ich Mitte September bei Ihnen und da habe ich Ihnen gesagt, dass es vielleicht gar nicht die Angst ist sondern die wahnsinnige Scham, mich überhaupt so zu zeigen. Man kann sich das nicht vorstellen, wenn man das selber nicht hat, öffentlich damit umzugehen.

Ich bin morgens gekommen und ich hatte ein Teleskop, was nur gewackelt hat. Dann wurden die Zähne entfernt, alles unter Vollnarkose, vier Implantate gesetzt und ich habe direkt feste Zähne bekommen. Was ich bis heute noch nicht glauben kann, dass ich die nicht mehr rausnehmen muss. Das ist unglaublich. Ich habe das Jahrzehnte nicht mehr erlebt. Meine ganze Lebensqualität hat sich verändert. Ich habe keine Angst, dass mir was rausfällt (ich habe ja im Büro zehnmal nachkleben müssen; was weiß ich, was ich da in den letzten Jahren fabriziert habe; das war unglaublich).

Und jetzt? Wunderbar! Ich war einkaufen und ich merke mittlerweile, dass ich beim Metzger und beim Bäcker mit den Leuten viel mehr rede. Dass ich wieder Mut habe, mit den Leuten zu sprechen, das freut mich unheimlich. Ich denke, dass die Menschen auch merken, dass ich wieder offener werde. Ich wollte ja gar nicht mehr meinen Mund aufmachen. Und das geht mir auch im Job so – das geht mir überall so. Und jetzt freue ich mich darauf, dass ich mit den Leuten wieder reden kann, da ich doch ein ziemlich offener Mensch bin. Jetzt brauche ich mich nicht mehr zu verstecken. Ich wünsche allen ein wunderschönes Weihnachtsfest. Dieses Jahr werde ich es richtig genießen.

 

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